Hallo Gerald,
ich hatte tatsächlich angenommen, daß sich Deine Erkrankung durch die Stammzellentherapie verschlechtert hat, zumindest, was den Herzmuskel betrifft. Meine Kenntnis der Sache (Frankfurt) hat sich n u r auf die Verbesserung des Herzmuskels bezogen. Ich war auch erstaunt,
als ich das mit Deinen Gefäßen gelesen habe, da ich nicht wußte, daß sich das auch bessert.
Gut, daß Du das korrigiert hast, ich war doch ein bißchen geschockt.
Ansonsten, würde ich sagen: dumm gelaufen. Ich hätte wahrscheinlich auch nie einen Herzinfarkt bekommen, wenn ich vernünftiger gewesen wäre. Dann wäre ich nämlich rechtzeitig zum Arzt wäre nicht arbeiten gegangen (Urlaubsvertretung) usw. Ich habe wunderbare freie Gefäße n(immer noch) aber durch die Vorerkrankung während meiner Urlaubsvertretung bildete sich eine Thrombose und das wars dann.
Auch dumm gelaufen und trotzdem Glück gehabt, weil ichs's überlebt habe.
Schönen Abend noch.
Carmen
Re: Vorstellung:Ich und meine Krankengeschichte
#22Gerald,
das mit dem "dumm gelaufen" sollte nicht flapsig klingen. Ich wollte damit zur zum Ausdruck bringen, daß man manchmal ganz schön Pech haben kann.
Carmen
das mit dem "dumm gelaufen" sollte nicht flapsig klingen. Ich wollte damit zur zum Ausdruck bringen, daß man manchmal ganz schön Pech haben kann.
Carmen
Re: Vorstellung:Ich und meine Krankengeschichte
#23Nein, habe ich schon richtig verstanden Carmen flapsig ist mein zweiter Vorname gerade wir sollten nicht alles so ernst nehmen denn schliesslich haben wir alle zwei Gemeinsamkeiten. Erstens die Erkrankung und zweitens das Glück noch da zu sein. Wir können klagen wie schlecht es uns doch geht vergessen dabei aber immer wie viel Glück wir doch hatten was aber bei uns Menschen in der Natur zu liegen scheint. Statt das Gute zu sehen WIR LEBEN sehen wir nur WARUM ICH. Ich bin für jede nicht so vergrämte Schreibweise Dankbar und merke dadurch das ich nicht der bemitleidende Kranke sein muß.
Schön das es dieses Board gibt wo man gleichgesinnte trifft.
Gruss und frohe Weihnacht allen betroffenen und deren Familien.
Gerald
Schön das es dieses Board gibt wo man gleichgesinnte trifft.
Gruss und frohe Weihnacht allen betroffenen und deren Familien.
Gerald
Re: Vorstellung:Ich und meine Krankengeschichte
#24Hallo Gerald,
so sehe ich das auch. Wir hatten schon viel Pech, aber wir leben noch. Wir haben Sachen erlebt, die andere vielleicht gar nicht erleben, vor allem überleben. Das muß man so sehen und dann kommt man auch wieder raus aus dem Loch, in welches man manchmal hineinfällt.
Dir und Deiner Familie auch schöne Weihnachtstage und gib Deinem kleinen Jannis an Bussi von Tante Carmen.
Liebe Grüße
so sehe ich das auch. Wir hatten schon viel Pech, aber wir leben noch. Wir haben Sachen erlebt, die andere vielleicht gar nicht erleben, vor allem überleben. Das muß man so sehen und dann kommt man auch wieder raus aus dem Loch, in welches man manchmal hineinfällt.
Dir und Deiner Familie auch schöne Weihnachtstage und gib Deinem kleinen Jannis an Bussi von Tante Carmen.
Liebe Grüße
Re: Vorstellung:Ich und meine Krankengeschichte
#25Wie Recht Ihr beiden doch habt....
...Genieße Deinen Kleinen.....und ein dickes Weihnachtsbussi auch
von "Tante Bibbi"...kicher....
( Ich glaube fast, in diesem Forum tummeln sich die Lebenslustigsten
überhaupt...WIR wissen das Leben zu schätzen.... ;-)))
Frohe Weihnachten Euch!
......sagt Bibbi ( die das Leben seit 6 Jahren mit ganz anderen
Augen sieht...)
____________________
Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.
(Immanuel Kant)
...Genieße Deinen Kleinen.....und ein dickes Weihnachtsbussi auch
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Re: Vorstellung:Ich und meine Krankengeschichte
#26Hast JDu schön geschrieben, Bibbi.
He, du bist ja heute tagaktiv (grins).
LG carmen
He, du bist ja heute tagaktiv (grins).
LG carmen
Re: Vorstellung:Ich und meine Krankengeschichte
#27...nicht nur das, Carmen.... ;-)
*grins*
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(Immanuel Kant)
*grins*
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Re: Vorstellung:Ich und meine Krankengeschichte
#28Hallo an alle, komme gerade aus der Medizinischen Hochschule Hannover und habe nun auch einen Schutzengel implantiert bekommen. Bei meinem Gerät handelt es sich um einen Defi mit Herzschrittmacher der Marke Biotronik. Ich kann nur sagen das es mir jetzt um einiges besser geht als vor der Implantation jetzt schlafe ich wieder durch und mache mich nicht mehr verrückt das ich den nächsten Morgen nicht erleben könnte. Die OP war trotz der nur örtlichen Betäubung keine große Sache, die Schmerzen danach haben zwei Tage angehalten und dann war nichts mehr zu Spüren. Was mir jetzt auf fällt ist das nach Rückgang der Schwellung der Defi deutlich spürbar ist und ich hoffe das sich das noch gibt.
Ich kann nur feststellen das der Defi mir von der Psyche gut tut und ich nicht damit hadern muß nun ein Defiträger zu sein. Meine Ärzte haben mir gesagt das bei einer Schockabgabe um die 750 Volt freigesetzt werden man den Unterschied zu 220 Volt aber nicht bemerkt. Es soll so sein als wenn man eine gewischt bekommt an der Hausstromleitung.Mein EF liegt bei 28% also werde ich diese Erfahrung bestimmt in naher Zukunft machen sagen die Ärzte. Aber ich bin dankbar über jeden Stromschlag der mein Leben rettet. Mein Herzinfakt ist jetzt 7 Monate her und Dank der guten Ärzte habe ich diese Zeit geschenkt bekommen. Ich bin der eine von 1000 gewesen der so einen großen Infakt bekommt (hat ne Menge Schaden angerichtet ) und der eine von 100 der das Glück hat diesen zu überleben. Das der Infakt nicht alltäglich ist durfte ich in der Medizinichen Hochschule Hannover feststellen als Prof. Niehaus mich gefragt hat ob er mich seinen Studenten vorstellen darf und ich Rede und Antwort stehen mußte vor ca. 180 Studenten, die dann den Krankheitsverlauf als Lehrstunde vorgetragen bekamen.
Gruß
Gerald
Ich kann nur feststellen das der Defi mir von der Psyche gut tut und ich nicht damit hadern muß nun ein Defiträger zu sein. Meine Ärzte haben mir gesagt das bei einer Schockabgabe um die 750 Volt freigesetzt werden man den Unterschied zu 220 Volt aber nicht bemerkt. Es soll so sein als wenn man eine gewischt bekommt an der Hausstromleitung.Mein EF liegt bei 28% also werde ich diese Erfahrung bestimmt in naher Zukunft machen sagen die Ärzte. Aber ich bin dankbar über jeden Stromschlag der mein Leben rettet. Mein Herzinfakt ist jetzt 7 Monate her und Dank der guten Ärzte habe ich diese Zeit geschenkt bekommen. Ich bin der eine von 1000 gewesen der so einen großen Infakt bekommt (hat ne Menge Schaden angerichtet ) und der eine von 100 der das Glück hat diesen zu überleben. Das der Infakt nicht alltäglich ist durfte ich in der Medizinichen Hochschule Hannover feststellen als Prof. Niehaus mich gefragt hat ob er mich seinen Studenten vorstellen darf und ich Rede und Antwort stehen mußte vor ca. 180 Studenten, die dann den Krankheitsverlauf als Lehrstunde vorgetragen bekamen.
Gruß
Gerald
Re: Vorstellung:Ich und meine Krankengeschichte
#29Hallo Gerald,
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Zitat: Meine Ärzte haben mir gesagt das bei einer Schockabgabe um die 750 Volt freigesetzt werden man den Unterschied zu 220 Volt aber nicht bemerkt. Es soll so sein als wenn man eine gewischt bekommt an der Hausstromleitung.
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Deine Aussage hört sich so an, das ein "an der Steckdose gewischt bekommen" harmlos ist. Genau das Gegenteil ist der Fall: Es kann tödlich ausgehen. Beim Defi dagegen nicht, dessen Abgabe ist zwar von der Spannung höher, aber von Zeitdauer und Stromstärke völlig anders.
Gruß
Thorsten
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Zitat: Meine Ärzte haben mir gesagt das bei einer Schockabgabe um die 750 Volt freigesetzt werden man den Unterschied zu 220 Volt aber nicht bemerkt. Es soll so sein als wenn man eine gewischt bekommt an der Hausstromleitung.
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Deine Aussage hört sich so an, das ein "an der Steckdose gewischt bekommen" harmlos ist. Genau das Gegenteil ist der Fall: Es kann tödlich ausgehen. Beim Defi dagegen nicht, dessen Abgabe ist zwar von der Spannung höher, aber von Zeitdauer und Stromstärke völlig anders.
Gruß
Thorsten
Re: Vorstellung:Ich und meine Krankengeschichte
#30Hi Thorsten kam wohl falsch rüber das was mein Arzt meint ist natürlich es fühlt sich von dem Schlag so an wie 220 Volt er wollte damit nur sagen das der Unterschied zu 750 Volt nicht zu fühlen ist. Das Stromschläge aus der Steckdose meist tödlich enden ist ja hinlänglich bekannt. Ein externer Defi kann auch tödlich für die Beteiligten enden wenn der Wiederzubelebende bei Schockabgabe berührt wird, was bei einem ICD nicht passieren kann.
Gruß
Gerald
Gruß
Gerald